Matmora – Lofoten

Ort: Austvagoy, Vagan, Lofoten, Norwegen

Datum: 15.07.2010, meine Zeit: 5:30 h

Länge: einfach ca. 7 km, max. Höhe 788m, meine Schwierigkeit: mittel

Download: Matmora_route.kml

Mit dem Auto bin ich bei strahlendem Sonnenschein auf der Fv888 losgefahren um einen Einstieg in die Tour zu finden. Das war mir für den östlichen Beginn der Tour leider nicht vergönnt. Also weiter zum Einstieg direkt an der Küste. Das Auto habe ich auf einem vom Regen durchweichten Parkplatz abgestellt. Der ist leicht zu finden. Von Sandsletta kommend, an der letzten Kreuzung rechts abbiegen in Richtung Fiskeboda. Ungefähr 1km von der Kreuzung entfernt steht ein Holzschild mit der Aufschrift „Matmora“.

Auto abgestellt, Wanderschuhe angezogen und los.

Der erste kurze Teil führt – glaube ich – über ein privates Grundstück und steigt nur sanft an. Danach wechseln sich steilere Abschnitte und gerade Wegabschnitte ab. Nach ca. 150 Höhenmetern kommt ein kleines Plateau, das zum Rasten einlädt. Hier hat man schon eine schöne Aussicht auf Laukvik und die Küste. Schafe sind auf diesem Weg die ständigen Begleiter.

Nach einigen weiteren Metern wurden einige Stellen unwegsam und man musste auch schon mal ein bisschen klettern. Das nächste Zwischenziel war die Delphöhe, bei der man bereits ca. 370 Höhenmeter geschafft hat. Es gibt ein Gipfelbuch in dem ich mich natürlich eingetragen habe. Selbiges habe ich ganz oben auf dem Matmora vermisst. Vielleicht habe ich es auch blos nicht gefunden. Von der Delphöhe geht es weiter auf einem Moos- und Pflanzenteppich sanft bergan. Ab hier kann man den Weg nicht mehr so eindeutig bestimmen. Nur das große Ziel gibt die Richtung vor.

Man sollte sich auf dem weiteren Weg nicht in jedem Falle auf die ausgetrampelten Wege verlassen. Viele haben die Schafe angelegt, die hier oben ebenfalls ihr Futter suchen. Mit Blick auf das Ziel, welches man schon von der Delphöhe aus erkennen kann, geht es weiter hinauf und hinab. Meine Empfehlung ist, immer möglichst nicht all zu weit vom Grat der Berge abzuweichen. Ich habe zum Beispiel einmal solch einen Schafsweg genutzt und musste prompt klettern, weil der auf einmal zu Ende war. Leider gibt es die sonst üblichen roten T’s hier oben nicht (verständlicherweise).

Bis kurz vor dem Ziel muss man schon höhentauglich sein, denn die Pfade sind schmal und es geht an einer Seite ziemlich steil und weit nach unten. Kurz vor dem Ziel wird der Weg wieder breiter und man kann fast so entspannt laufen, wie ab der Delphöhe. Nur ist das Stück wieder ein wenig steiler, aber ohne größere Probleme zu bewältigen. Entlang des Weges sind jetzt häufig Schneebretter vorhanden, die man meiden sollte. Vom Gipfel aus hat man einen fantastischen Rundblick, der jede Anstrengung belohnt. Der Boden ist hier oben ziemlich mit Geröll bedeckt, so das ich auch von hier den östlichen Weg nicht ausmachen konnte.

Zurück ging es also denselben Weg. Diesmal aber ohne Umweg über den Schafsweg. Zu diesem Zeipunkt hatten sich meine Wanderschuhe verabschiedet und der Rückweg war ziemlich anstrengend. Zum Abschluss noch ein paar Bilder vom Gipfel.


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