Kongshaug – Die Unvollendete

Ort: Tveit Camping, Vangsnes, Sogn og Fjordane, Norwegen

Datum: 01.07.2015, meine Zeit: 5:30 h

Länge: ca. 14 km, max. Höhe 848 m, meine Schwierigkeit: anstrengend

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Direkt gegenüber von Tveit Camping ist der Einstieg in die Route. Aber aufpassen, es sind noch weitere Wanderungen, die hier anfangen.

Der Anfang des Weges war harmlos und nach der Überquerung einer kleinen Weide führte der Weg, gut erkennbar, durch den Wald. Ab und zu war auch mal ein rotes T als Hinweis zu sehen. Nach einem Wegweiser muss man ein gutes Stück der Straße folgen und diese dann am nächsten links liegen lassen und dem steilen Trampelpfad folgen.

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Noch recht einfach

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Zwischendrin wurde es mal ein wenig steiler und auch ein Absatz von 1,50 m war zu überwinden. Nachdem ich oben war bin ich fast wieder rückwärts runter gefallen, weil mir ein Schaf direkt in die Augen schaute. Glücklicherweise war es genau so erschrocken und rannte los. Das Ersparte mir dann etwas Gedrängel.

Nach dieser ersten niedrigen Alm wurde der Weg anspruchsvoller und steiler. Man musste sich nicht nur durch Gestrüpp und umgefallene Bäume kämpfen sondern auch dem Bachlauf folgen. Ein guter Freund würde jetzt sagen, der Weg war naturbelassen  :roll:

 

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Bei einer kurzen Rast habe ich dann noch den kleinen Kreuzfahrer entdeckt. Nach gefühlten 20 km hab ich dann endlich die Alm Mytingen erreicht. Von hier aus sollte es nicht mehr weit sein. Die Bäume wurden weniger und ab und zu war auch noch ein Schneefeld zu überqueren.

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Die Absätze waren bis zu einem Meter hoch. Also ein bisschen Gelenkigkeit muss sein. Auch hier findet man ab und zu noch ein „T“. Das war aber auch die letzte Stelle, an der ich eins gesehen habe.

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Fast geschafft. Zum Kongshaug noch 800 m. Daneben ist der Kongsvatnet. An dieser Stelle links halten.

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Hier oben konnte man auch weit schauen und die Höhenunterschiede waren nicht mehr so enorm. Hier habe ich dann noch den Traum jedes Wasserinstallateurs gefunden. Wasser war aber abgestellt.
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Nach einem schönen Rundblick machte ich mich dann so langsam auf den Rückweg ohne den Kongshaug tatsächlich bestiegen zu haben. Oder ich habe es gar nicht gemerkt.  :oops: Auf jeden Fall habe ich sonst keinen Einstieg gefunden. Und auf dem letzten Stück war auch kein Hinweis mehr zu sehen.

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Der Rückweg hatte es auch in sich.

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Das Beste kommt wie immer zum Schluss. Die traumhafte Aussicht! Klicken zum Vergrößern.

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Blalyngen – Lofoten

Ort: Austvagoya, Vagan, Lofoten, Norwegen

Datum: 23.06.2013, meine Zeit: 5:45 h

Länge: ca. 11 km, max. Höhe 497 m, meine Schwierigkeit: anstrengend

Download: Blalyngen-Route.gpx (nachträglich erstellt)

 

0065-Blalyngen

So sieht er ja harmlos aus

Am Anfang Schotterpiste

Am Anfang Schotterpiste

Schon in einem früheren Urlaub hatte ich mir vorgenommen, diesen Berg noch zu ersteigen. Diesmal war die Möglichkeit vom Zeltplatz Sandsletta aus gegeben. Nachdem ich von der Rezeptionistin erfahren hatte, dass es keinen vorgegebenen Weg gibt, wurden mir noch zwei Möglichkeiten offeriert, den Berg zu bezwingen.

Erste Variante, mit dem Kanu über den Fjord und dann den steilen Hang hinauf, oder den weiteren Landweg, der aber besser begehbar ist. Ich habe mich für den Landweg entschieden und es war eine gute Wahl. Zurück hätte ich denselben Weg gehen sollen. Aber dazu später.

Vom Zeltplatz Sandsletta aus geht man erst ungefähr 800 Meter auf dem Fv 888 Richtung Südosten um dann in einer Kurve nach rechts auf einen Schotterweg abzubiegen.

Der Weg schlängelt sich etwa 1 km südlich bis zu den letzten Häusern durch Wiese und kleine Baumgruppen. Am Ende des Weges läuft man weiter entlang der Stromleitungen in südlicher Richtung. Ab hier sind unbedingt hohe und wasserdichte Schuhe anzuraten, weil der Bodenbewuchs sehr hoch, weich und nass ist. Dieser Teil ist schwer zu laufen.

Sogar mal eine Brücke

Sogar mal eine Brücke

Immer den Stromleitungen nach

Immer den Leitungen nach

Ein Blick zurück

Ein Blick zurück

Der erste nennenswerte Anstieg

Der erste Anstieg

 

 

 

 

 

 

 

Hier geht's rüber

Hier geht’s rüber

Die zwei Seen

Die zwei Seen

Bergauf und bergab läuft man bis an den Rand zweier Süßwasserseen. Links fließt vom Berg ein stetiger Wasserlauf in den einen See hinein. Die Richtung hat sich bis hier auf SüdWest geändert. Am Rand des Sees wendet man sich nach Nordwesten um am Westufer vorbei zu kommen.

An dieser Stelle sucht man sich eine Stelle an der man trockenen Fußes über den kleinen Wasserlauf kommt und nimmt den ersten Anstieg in Angriff um auf den sanft ansteigen Rücken des Berges zu gelangen. Hier musste ich teilweise auch klettern, weil eine Menge große Steine im Weg lagen und ich keine Lust hatte diese zu umrunden.

Schon etwas steiler

Schon etwas steiler

Ein wenig ist zu klettern

Ein wenig ist zu klettern

Auf dem Bergrücken angekommen geht der Anstieg ziemlich sanft und wird erst im letzten Drittel noch mal etwas steiler und man muss oben auch ein wenig klettern. Die Kletterabschnitte sind aber recht gut zu bewältigen. Oben angekommen hat man einen schönen Rundblick, bei klarem Wetter sogar bis zu den Vesteralen.

Dumm von mir war nur die Wahl des Abstiegs. Ich war schon ziemlich kaputt und dachte, nehme ich mal den kürzeren Weg zurück. Das war eine krasse Fehlentscheidung. Ich empfehle jedem den langen Weg zurück zu nehmen.

Zuerst, also ganz oben ist das Ganze noch kinderleicht. Nach den ersten ca. 40 Höhenmetern wird es immer steiler und man muss klettern. Da ist ja bekanntlich runter immer schwieriger als hoch. Erschwerend kommt hinzu, dass man auf Grund des sehr dichten Bewuchses nicht sehen kann wohin man tritt. So bin ich ein paar mal, als ich dachte, da hab ich einen festen Stand, noch einen halben Meter tiefer gerutscht, gefallen oder wie auch immer man das bezeichnen will.

Blick von oben

Blick von oben

Nördlich

Nördlich

Nordosten

Östlich

Osten

Südöstlich

 

 

 

 

 

 

 

Froh wieder unten angekommen zu sein musste ich auch auf dem Rückweg querfeldein über dichtes und sehr weiches Moos laufen. Ich war erleichtert wieder auf der Schotterpiste zu sein. Von hier geht es dann den gleichen Weg zurück. Für Kinder und Untrainierte ist die Tour nicht zu empfehlen. Trotzdem war ich zufrieden und glücklich das ich diesen Berg bezwungen habe.

 

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Prebischtor

Ort: Hrensko, Böhmische Schweiz, Tschechien

Datum: 04.10.2012, meine Zeit: 5:30 h

Länge: c. 17 km , meine Schwierigkeit: mittel (auf Grund der Länge)

Download (grob bearbeitet): Prebischtor.gpx

 

Straße in Hrensko

Straße in Hrensko

Wandern am Fluss entlang

Wandern am Fluss entlang

Über diese Brücke musst du gehen

Über diese Brücke musst du gehen

Los geht die Wanderung in Hrensko, kurz hinter der deutsch-tschechischen Grenze. Ungefähr 1 km die Straße, die mit vietnamesischen Händlern gepflastert ist, entlang. Hinter dem kostenpflichtigen Parkplatz überquert man die Kamenica und läuft einen Waldweg weiter bis zu einer Brücke, auf der man wieder auf die andere Seite des Flusses übersetzt. Nah am Felsen wandert man das schöne Tal bis zu Edmunds Klamm. Ohne den Umstieg auf ein Plastekahn geht es hier nicht weiter.

Immer an der Wand lang

Immer an der Wand lang

Eine Seefahrt, die ist lustig

Eine Seefahrt, die ist lustig

Edmunds Klamm

Edmunds Klamm

Die Kähne fahren, je nach Bedarf, ungefähr alle halbe Stunde. Zwischen 9 und 17 Uhr sollte das Übersetzen kein Problemn werden. Die Jahreszeit spielt bei den Abfahrtszeiten ebenfalls eine Rolle. Also für den Spätherbst etwas mehr Zeit einplanen. Durch die Klamm wird man vom Flößer unterhalten. Der erzählt Geschichten von der Klamm und zeigt auch die Felsformationen, die aussehen wie Delphine, Riesen, Affen, Wale und einiges Anderes. Das Tal ist der schönste Abschnitt der Wanderung.  Nach ca. 20-30 Minuten Fahrt geht es auf Schusters Rappen weiter. Immer an der Wand lang, durch Tunnel und an einer Freiluftkneipe vorbei, die im ab Mai immer gut besucht ist.

Ein Blick zurück

Ein Blick zurück

Ein verlassenes Haus unterwegs

Ein verlassenes Haus unterwegs

Entlang der Straße nach Mezni Louka

Entlang der Straße nach Mezni Louka

Hinter einem kleinen Hexenhäuschen kommt wieder eine Brücke, an der man sich entscheiden muss. Entweder man marschiert geradeaus weiter bis zur Wilden Klamm, an der man nochmals auf ein Boot umsteigen muss, oder man marschiert über die Brücke. Wir haben letzteres gemacht und so ging es jetzt steil bergan, teilweise über Treppen, Richtung Mezna. Ist der steile Anstieg erst mal geschafft, kann man sich in der Pension „Zur Aussicht“ stärken.

Weiter geht es auf der Straße bis nach Mezni Louka. Vorbei an einem großen Parkplatz, geht es über die Hauptstraße auf einen breiten Wanderweg. Die nächsten ca. 2 km steigt das Gelände nur sanft an. Danach wird der Weg wieder schmaler und holpriger. Im letzten Drittel bis zum Prebischtor zieht sich der Weg doch etwas in die Länge. Irgendwie vermutet man hinter jeder Rechtskurve schon das Ziel.

Kurz vor dem Ziel

Kurz vor dem Ziel

Kaum noch Anstieg

Kaum noch Anstieg

Und die nächste Kurve

Und die nächste Kurve

Das ist aber noch einige Rechtskurven entfernt. Das letzte Stück zum Tor wird auf einer kleinen Serpentine erklommen. Leider kostet der Eintritt zum Tor, wenn ich mich recht erinnere, 5 oder 6 Euro.

 

Oben hat man einen Super-Blick auf die umliegende Landschaft. Das Prebischtor selbst darf schon seit Urzeiten nicht mehr betreten werden. Wer noch etwas höher hinaus möchte, kann dem Tor gegenüber auf eine Aussichtsplattform kraxeln. Für den Rückweg geht man zuerst die Serpentine (mit Brücke) wieder runter und anschließend den breiten Weg rechts. Bis zur Straße geht es zwar steil bergab, es lässt sich aber trotzdem ganz gut laufen. An einem kleinen Gebäude endet der Waldweg. Das letzte Stück geht ungefähr 2 km am Rand der Straße entlang in Richtung Hrensko. Dieses Stück kann man auch mit dem Bus fahren. Haltestelle ist direkt am Ende des Waldweges.

Das Prebischtor

Das Prebischtor

Super Aussicht

Super Aussicht

Das Tor von unten

Das Tor von unten

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Carolafelsen, Idagrotte und Wilde Hölle

Ort: Kirnitzschtal, Sächsische Schweiz

Höhenpofil

Höhenpofil

Datum: 05.10.2012, meine Zeit: 4:00 h

Länge: ca. 9,2 km, max. Höhe 498 m, meine Schwierigkeit: mittel

Download (grob bearbeitet): Carolafelsen_Wilde_Hoelle

 

 

 

Auf der Zeughausstraße

Auf der Zeughausstraße

Hinterer Heideweg

Hinterer Heideweg

Auf dem Königsweg

Auf dem Königsweg

Der Beginn der Wanderung liegt im Kirnitzschtal (S165) ungefähr auf Höhe des Beuthenfalls.

Dazu muss man ab Bad Schandau die Kirnitzschtalstraße ca. 7 km Richtung Hinterhermsdorf fahren. Das ist kurz vor dem Lichtenhainer Wasserfall, an dem eine weitere Strecke liegt, die ich demnächst auch noch einstelle. Zur Zeit wird dort gerade der Hochwasserschutz erneuert. Die Pension ist so wie es aussah ebenfalls nicht bewirtschaftet. Der Parkplatz auf der rechten Seite ist kostenpflichtig und nicht sehr groß. So stehen viele auf der linken Seite ziemlich in den Büschen. Unklar blieb, ob man auf dieser Seite auch bezahlen muss. Wir haben jedenfalls nicht bezahlt und hatten auch bei unserer Rückkehr kein Ticket.

Nach einer kleine Brücke, die uns auf die andere Seite der Kirnitzsch bringt, findet man zuerst eine Wanderkarte. Auf der Zeughausstraße gehen wir einen kleinen Anstieg auf Asphalt. Der Bodenbelag bleibt noch eine Weile so und geht schließlich in einen befestigten Weg über. Nach einigen hundert Metern, vorbei am Vorderen Heideweg kommen wir zum Hinteren Heideweg, den wir weiter verfolgen. Wir kreuzen nach einer Weile den Vorderen Heideweg und gehen ein paar Meter später auf dem Königsweg weiter. Jetzt wird es steiler und teilweise geht es nur noch treppauf. An der nächsten Kreuzung kann man sich entscheiden. Zur Idagrotte geht es weiter geradeaus und rechts noch weiter nach oben zum Carolafelsen.

Hier fängt die Kletterei an

Hier fängt die Kletterei an

Der Weg wird schmaler

Der Weg wird schmaler

Die Idagrotte

Die Idagrotte

Der Ausblick lohnt sich

Der Ausblick lohnt sich

 

 

 

 

 

 

 

Wir gehen weiter zur Idagrotte. Ein kurzes Stück geradeaus und aufwärts, dann geht es mit einer kleinen Klettereinlage auf einen schalen Pfad direkt am Abgrund. Glücklicherweise sind Halteeisen in der Wand, so das man relativ sicher ist. Mit kleineren Kindern würde ich persönlich das allerdings nicht machen.

Blick nach unten

Blick nach unten

Bei Sonnenschein noch besser

Bei Sonnenschein noch besser

Weg zum Carolafelsen

Weg zum Carolafelsen

Nach einem Blick in die Grotte geht es den selben Weg wieder zurück. An der bewussten Kreuzung gehen wir nach links und oben. Die Höhenmeter sind erst mal gemacht und es geht ein paar hundert Meter auf einem breiten Weg, dem Reitsteig, geradeaus. Links geht es dann eine Treppe hoch zum Carolafelsen. Auf keinen Fall verpassen. Man kommt bis ganz vor an den Rand. Die Aussicht ist fantastisch. Den gleichen Abschnitt zurück bis zur Treppe und dann links weiter abwärts. Hier wird es schon ein wenig schwieriger.

Ab durch die Mitte

Ab durch die Mitte

Es wird schwieriger

Es wird schwieriger

Immer an der Wand lang

Immer an der Wand lang

Nach ungefähr 5 min. kommt man an eine Weggabelung. Links geht der Reitsteig weiter und den rechten Weg kenne ich nicht. Jedenfalls gehen wir in der Mitte abwärts. Es kommen einige Stellen, an denen man klettern muss. Als Highlight müssen wir uns an einem Felsen mit eingeschlagenen Eisen entlang hangeln und eine steile Treppe absteigen. An dieser Stelle sind die schwierigsten Wegstücke geschafft. An der nächsten Wegkreuzung nehmen wir den rechten Weg und wandern damit zum Unteren Affensteinweg, dem wir bis zum Zeughausweg folgen. Noch ein paar Meter und wir sind wieder auf unserem Parkplatz im Kirnitzschtal.

 

Die letzte Treppe

Die letzte Treppe

Unterer Affensteinweg

Unterer Affensteinweg

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Hatlesteinenvatnet

Ort: Hatlestrand/Gjermundshamn, Hordaland, Norwegen

Datum: 25.07.2006, meine Zeit: 2:30 h

Länge: einfach ca. 4,7 km einfach, max. Höhe geschätzt 350 m, meine Schwierigkeit: einfach

Download (Route nachträglich erstellt): Hatlesteinenvatnet.gpx

 

Nicht der beste Wanderweg

Nicht der beste Wanderweg

Hier geht es sich besser

Hier geht es sich besser

Es wird schmaler und weicher

Es wird schmaler und weicher

Von unserem Haus verlief die Strecke zuerst entlang des Weges bis zur Straße nach Mundheim. An der Straße angekommen, geht es direkt ein Stück auf ihr weiter. Kein Fehler, wirklich auf der Straße entlang, weil kaum ein Randstreifen vorhanden ist. Bei der kurvenreichen Strecke schon ein wenig gewöhnungsbedürftig. Zum Glück sind es nur ungefähr 700 -800 m. Danach geht es links ab auf einen Waldweg. Hier geht’s etwas steiler bergan, was aber auf dem befestigten Weg kein großes Ding ist. Links und rechts ist der tiefe dunkle Wald und viel Getier zu entdecken.

Kurz vor dem Ziel

Kurz vor dem Ziel

Man muss schon mal ins Wasser

Man muss schon mal ins Wasser

Kleine Hindernisse

Kleine Hindernisse

Kurz hinter einem Schild aus Holz, der den Weg zum Hatlesteinen weist, geht es rechts ab. Zuerst über eine Wiese, die von den grasenden Kühen ziemlich ramponiert ist. Hohe Schuhe wären hier angebracht.

Der Pfad wird unwegsamer und die roten T’s bleiben aus. Das macht nicht viel, denn man kann eh nicht anders laufen. Es geht jetzt über Stock und Stein und dann einen kleinen Bachlauf entlang. Teilweise muss man direkt im Bach von Stein zu Stein hopsen um vorwärts zu kommen.

Geschafft, der Hatlesteinensee

Geschafft, der Hatlesteinensee

Der Weg zurück

Der Weg zurück

Landschaft wie am Mittelmeer

Landschaft wie am Mittelmeer

Nach einer Weile wird der Wald lichter und man betritt einen felsigen Abschnitt, der mit seinem Bewuchs das Gefühl vermittelt man wäre irgendwo im Süden. Ich hab das mal mit Malle verglichen. Endlich sind auch die roten T’s wieder da. Der Weg ist also noch der Richtige.

Ungefähr 400 m weiter beginnt eine Schilfzone und wir haben es fast geschafft. Näher am See, gegenüber einem alten Bootsschuppen (in dem liegen auch noch einige Seelenverkäufer) findet man noch einen Kasten mit einem Gipfelbuch. Der Rückweg ist der Gleiche. Deshalb gibts auch keine Beschreibung.

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Preikestolen 2008

Ort: Nähe Jörpeland, Rogaland, Norwegen

Datum: 29.07.2008, meine Zeit: 1:45 h (einfach Strecke)

Länge: einfach ca. 6 km, max. Höhe 625 m, meine Schwierigkeit: einfach

Download: kein

Links oder rechts?

Links oder rechts?

Parkplatz Preikestolenhytta

Parkplatz Preikestolenhytta

Anfang des Weges

Anfang des Weges

Vom Preikestolen Camping sind es ca. 4,5 km bis zum Parkplatz an der Preikestollenhytta. Dort angekommen geht man einen breiten Weg nach oben bis zu einem Wegweiser. Links kann man aufs Moslifjellet wandern und rechts gehts zum Predigerstuhl. Bis jetzt ist der Weg gut begehbar, auch mit normalen Schuhen. Bis hier ist es nicht sehr steil und der Weg ist nicht gerade anspruchsvoll.

Das ändert sich schlagartig als der befestigte Weg aufhört. Zum einen wird es ab diesem Punkt teilweise ziemlich steil und man muss sich über Felsbrocken und Geröll den Weg nach oben bahnen.

Spätestens ab hier sollten vernünftige Schuhe, sprich knöchelhohe Wanderschuhe, zur Ausrüstung gehören, denn man kann sich hier bei einem Fehltritt schnell mal verletzen. Allerdings kamen mir beim Marsch nach unten auch Leute in Badelatschen bzw. FlipFlops entgegen. Völlig lösgelöst. Wenn man nicht gerade einen heißen Tag hat, so wie ich, wäre auch winddichte KLeidung empfehlenswert.

Blick auf Stavanger

Blick auf Stavanger

Ein wenig Kletterei

Ein wenig Kletterei

Es wird schwieriger

Es wird schwieriger

Nachdem dieses steile Stück überwunden ist, wird der Weg wieder einfacher. Jetzt läuft man auf einem Holzsteg durch das Hochmoor. Man bekommt also keine nassen Füße. Innerhalb dieses und des nächsten Streckenabschnittes kann man an mehreren Stellen in der Ferne Stavanger sehen. Klare Sicht vorausgesetzt.

Der Weg durchs Moor ist eine gute Entspannung für das nächste steile Stück welches unmittelbar darauf folgt. Auch in diesem Abschnitt sind feste Schuhe unbedingt anzuraten. Der hat so die gleiche Qualität bzw. Schwierigkeitsstufe wie der letzte steile Abschnitt.

Danach steigt der Weg nur noch mäßig an, ist aber manchmal nicht so gut zu erkennen. Ich musste an zwei Stellen ein bisschen hin und her gehen um die roten T’s wieder zu finden. Nach ein paar hundert Metern geht es an einigen Stellen ziemlich nah an der Felskante lang. Geländer gibt es hier wie üblich nicht. Hier sollte man möglichst schwindelfrei sein. Sicher kann man diese Stelle auch umgehen, läuft dann aber Gefahr, den rechten Weg zu verlieren.

Durchs Moor

Durchs Moor

Der Weg wird wieder steiler

Der Weg wird wieder steiler

Da war es noch schön bequem

Da war es noch schön bequem

Einladung zu träumen

Einladung zu träumen

 

 

 

 

 

 

 

Irgendwann erscheint ein kleiner See, der aussieht wie dem Märchenwald entsprungen. Kurz danach kommt dann doch noch eine Stelle, die ein Geländer hat. An einer (wahrscheinlich weggebrochenen) Felskante sind zwei kleine Holzbrücken an den Fels gebaut, so dass man bequem und ohne Kletterei dieses Stück passieren kann. Weiter über Felsen und nahe am Abgrund nimmt man nun das letzte Stück in Angriff.

Nah am Abgrund

Nah am Abgrund

Das einzige Geländer

Das einzige Geländer

Blick von weiter oben

Blick von weiter oben

Kurz bevor man die Plattform erreicht hat man noch einen schönen Blick über einen Teil des Lysefjords.

Auf der 25 * 25 Meter Plattform angekommen, bietet sich ein Rundblick, der für alle Anstrengungen entschädigt. Wer will kann vorn am Rand 600 m in die Tiefe schauen. Es geht wirklich gerade runter. Der Wind macht das Unterfangen ein wenig adrenalinlastig, aber wenn man schon mal da ist ;-).  Wer noch ein Foto von oben machen will, sollte ein klein bisschen weitergehen. Es geht nochmals ein paar Meter nach oben und so hat man die Gelegenheit den Preikstolen von oben zu fotografieren.

Für den Rückweg habe ich die gleiche Strecke genommen auf der ich hoch gekommen bin. Es gibt aber auch noch einen anderen etwas weiteren Weg.

Tipp: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Je später man geht um so voller wird es.

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Matmora – Lofoten

Ort: Austvagoy, Vagan, Lofoten, Norwegen

Datum: 15.07.2010, meine Zeit: 5:30 h

Länge: einfach ca. 7 km, max. Höhe 788m, meine Schwierigkeit: mittel

Download: Matmora_route.kml

Hier gehts los

Hier gehts los

Die ersten 200 m

Die ersten 200 m

Mit dem Auto bin ich bei strahlendem Sonnenschein auf der Fv888 losgefahren um einen Einstieg in die Tour zu finden. Das war mir für den östlichen Beginn der Tour leider nicht vergönnt. Also weiter zum Einstieg direkt an der Küste. Das Auto habe ich auf einem vom Regen durchweichten Parkplatz abgestellt. Der ist leicht zu finden. Von Sandsletta kommend, an der letzten Kreuzung rechts abbiegen in Richtung Fiskeboda. Ungefähr 1km von der Kreuzung entfernt steht ein Holzschild mit der Aufschrift „Matmora“.

Auto abgestellt, Wanderschuhe angezogen und los.

Schon wieder das Meer

Schon wieder das Meer

Hier kann man gut rasten

Hier kann man gut rasten

Der erste kurze Teil führt – glaube ich – über ein privates Grundstück und steigt nur sanft an. Danach wechseln sich steilere Abschnitte und gerade Wegabschnitte ab. Nach ca. 150 Höhenmetern kommt ein kleines Plateau, das zum Rasten einlädt. Hier hat man schon eine schöne Aussicht auf Laukvik und die Küste. Schafe sind auf diesem Weg die ständigen Begleiter.

Die sanften Steigungen

Die sanften Steigungen

Blick zurück (Delphöhe)

Blick zurück (Delphöhe)

Nach einigen weiteren Metern wurden einige Stellen unwegsam und man musste auch schon mal ein bisschen klettern. Das nächste Zwischenziel war die Delphöhe, bei der man bereits ca. 370 Höhenmeter geschafft hat. Es gibt ein Gipfelbuch in dem ich mich natürlich eingetragen habe. Selbiges habe ich ganz oben auf dem Matmora vermisst. Vielleicht habe ich es auch blos nicht gefunden. Von der Delphöhe geht es weiter auf einem Moos- und Pflanzenteppich sanft bergan. Ab hier kann man den Weg nicht mehr so eindeutig bestimmen. Nur das große Ziel gibt die Richtung vor.

Super Ausblick auf den Grunförfjord bei Ebbe

Super Ausblick auf den Grunförfjord bei Ebbe

Der Gipfel ist in Sicht

Der Gipfel ist in Sicht

Man sollte sich auf dem weiteren Weg nicht in jedem Falle auf die ausgetrampelten Wege verlassen. Viele haben die Schafe angelegt, die hier oben ebenfalls ihr Futter suchen. Mit Blick auf das Ziel, welches man schon von der Delphöhe aus erkennen kann, geht es weiter hinauf und hinab. Meine Empfehlung ist, immer möglichst nicht all zu weit vom Grat der Berge abzuweichen.Ich habe zum Beispiel einmal solch einen Schafsweg genutzt und musste prompt klettern, weil der auf einmal zu Ende war. Leider gibt es die sonst üblichen roten T’s hier oben nicht (verständlicherweise).

Schmale Pfade

Schmale Pfade

Vorsicht! Nicht betreten!

Vorsicht! Nicht betreten!

Bis kurz vor dem Ziel muss man schon höhentauglich sein, denn die Pfade sind schmal und es geht an einer Seite ziemlich steil und weit nach unten. Kurz vor dem Ziel wird der Weg wieder breiter und man kann fast so entspannt laufen, wie ab der Delphöhe. Nur ist das Stück wieder ein wenig steiler, aber ohne größere Probleme zu bewältigen. Entlang des Weges sind jetzt häufig Schneebretter vorhanden, die man meiden sollte. Vom Gipfel aus hat man einen fantastischen Rundblick, der jede Anstrengung belohnt. Der Boden ist hier oben ziemlich mit Geröll bedeckt, so das ich auch von hier den östlichen Weg nicht ausmachen konnte.

Zurück ging es also denselben Weg. Diesmal aber ohne Umweg über den Schafsweg. Zu diesem Zeipunkt hatten sich meine Wanderschuhe verabschiedet und der Rückweg war ziemlich anstrengend. Zum Abschluss noch ein paar Bilder vom Gipfel.

 

Der Gipfel ist in Sicht

Der Gipfel ist in Sicht

Blick nach Nordosten

Blick nach Nordosten

Ganz hinten die Delphöhe unten die Seen (MöIndalsvatnan und ???)

Ganz hinten die Delphöhe unten die Seen (MöIndalsvatnan und ???)

Blick nach Norden

Blick nach Norden

 

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Neuigkeiten auf der Seite

Ich bin gerade dabei die Links auf den einzelnen Seiten zu vervollständigen. Leider habe ich zu einigen, für mich wichtigen Schlüsselwörtern nix gefunden (z. B. Saltstraumen, Matmora etc.). Wäre schön, wenn ich weitere Vorschläge bekommen würde um die Sache rund zu machen.  Das Ganze wird sicher noch ein bisschen dauern, da ich mich ja nicht den ganzen Tag damit beschäftige, sondern auch noch ein wenig arbeiten muss.

In  diesem Sinne wünsche ich viel Spaß beimLesen.

 

Kazi

 

älterer Beitrag

Hallo zusammen,

ich habe mich mal wieder hingesetzt und einige Sachen auf der Seite hinzugefügt.

Zum einen habe ich endlich die Fotogalerie zur ACE-Cafe-Tour nach Londen in die Fotogalerien eingefügt und neue Bilder für die Kopfzeile erstellt. Damit sind jetzt genug Auswahlmöglichkeiten vorhanden.

Zur Zeit bin ich dabei, den Bericht für die Motorrad-Tour in die Sächsische Schweiz zu vollenden und die noch fehlenden PDF-Dokumente zum Download einzufügen. Demnächst erscheint auch noch eine Download-Seite mit verschiedenen Möglichkeiten.

Geplant ist eine Seite ausschließlich über die Sächsische Schweiz mit entsprechenden Tipps und Routen zum Wandern. Wenn sich jemand findet der da mitmachen möchte, wäre ich nicht böse.

Gruß Kazi

 

 

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