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Schweiz-Österreich 2014

Bahnhof WannseeMittwoch, 23.07.2014

Nach dem Mittag wurde noch mal alles geprüft und das Gepäck ein letztes Mal gecheckt. Wie immer war die erste Station in Torgelow. 15:15 Uhr fuhren wir dann zu zweit erst mal in Richtung Berlin, wo wir den Autozug nach München besteigen wollten. Quer durch Berlin (ich hasse es), waren wir rechtzeitig in Wannsee, aber leider auf der falschen Seite. Das Problem wurde auch schnell gelöst und nach der Anmeldung wurden unsere Bike’s auf einen LKW verladen und wir mussten noch ca. 2 Stunden auf unseren Zug warten. Kurz vor 22:00 Uhr fuhren wir dann unseren Motorrädern hinterher.

Donnerstag, 24.07.2014

Erste Rast mit FrühstückDer Autozug ist bei der Bahn immer der Letzte, der durchgewunken wird. Laufendes Warten auf andere Züge bescherte uns einen unruhigen Schlaf und eine einstündige Verspätung. Das Inclusivfrühstück kostete mehr als 5 € und war alles andere als schmackhaft. Dafür ging es in München mit der Abfertigung z. z. (ziemlich zügig).

Schon kurz nach der Zugankunft rollten wir vom Hof. Wollten wir zumindest, aber die erste Station war der Müllplatz, weil ich vergessen hatte abzubiegen. Die Spur haben wir auf jeden Fall schnell wieder gefunden und so fuhren wir erst mal in Richtung Friedrichshafen und von da aus wollten wir mit der Fähre nach Romanshorn.

Auf der Fähre nach RomanshornZwischendurch haben wir noch beim Bäcker halt gemacht und ein zweites Frühstück genossen.  Nach kurzem Strecken über die Autobahn verließen wir diese schon an der Ausfahrt 5 statt an der Ausfahrt 3. Das bescherte uns eine Fahrt über kleine Dörfer schmale Straßen und vielen Kurven.

In Friedrichshafen angekommen hatten wir Glück und konnten gleich auf die Fähre. Hier trafen wir noch andere Biker und der Kassierer meinte er könnte uns dann als Gruppe einstufen was das Ganze preiswerter machte. Vielen Dank noch mal Herr Kassierer.

17:30 Uhr waren wir dann in der Jugendherberge Beinwil am See. Ein kleiner Mangel war, dass die Bikes im Regen stehen mussten. 18:30 Uhr wurden wir dann von meinem Freund abgeholt und haben noch einen schönen Grillabend auf seiner Terrasse verbracht.

 

Freitag, 25.07.2014

Rundblick
Als Erstes nach dem Aufstehen haben wir noch eine weitere Nacht in der Jugendherberge gebucht. Heute war eine kleine Rundtour inklusive des Klausenpasses geplant. Gegen elf wurde schnell noch ein Burger (11,90 SFr) eingeschoben und dann ging’s hoch hinaus. Der Klausenpass war gut besucht und bis auf die zwei ungewollten Abstecher auf der Rückfahrt gab es keine weiteren Zwischenfälle.

Das tiefe TalDer Stein des AnstoßesDie teure Torte

In Wädenswil wir haben noch einen Kaffee getrunken und ein Eis gegessen. Die Kugel kostet hier 3 (in Worten drei) Schweizer Franken und der Kaffee 5. Zurück in der Jugendherberge haben wir zu Abend gegessen und ich bin noch den Rundwanderweg am Beinwiler See entlang gegangen und habe noch ein bisschen gecacht.

Samstag, 26.07.2014

Rundgang durch FieschHäuser stehen auf PilzenHeute Morgen gab es  nächste Rüge, wegen zu zeitigem Aufstehen (06:30). Wir haben schnell gefrühstückt denn heute war Pässetour geplant war. Kaum ware wir aus Beinwil heraus fing es an zu regnen und wir mussten die Regenkombis auspacken. Das Wetter wurde leider nicht besser, sondern eher schlechter. Schon im Tal waren es nur gefühlte 8°-9° und nass von oben, so dass die Pässetour buchstäblich ins Wasser fiel.  Je höher wir kamen um so weniger konnten wir sehen. Da lohnte natürlich eine Pässetour gar nix.

Das Wetter war immer noch Sch...Den einzigen Pass, den überfahren, aber im Nebel kaum gesehen haben, war der Grimselpass. Hier oben waren es dann nur noch 3-4° und wir haben schon ziemlich gefroren. 

Wegen des Wetters fiel die Strecke denkbar kurz aus und wir fuhren nur bis Fiesch. Um 12:30 Uhr sind wir völlig durchgefroren angekommen und haben unser Zimmer bezogen.

Anschließend musste ich mir bei einem Rundgang durch den Ort noch ein paar Schuhe kaufen, da ich meine vergessen hatte einzupacken. Auf dem Rückweg wurde schnell noch was zum Abendessen eingekauft und bei einem Glas Rotwein die nächste Etappe besprochen.

 

Sonntag, 27.07.2014Kurze Pause vor der Auffahrt zum Pass

09:30 Uhr ging es heute los und eingedenk des gestrigen Tages habe ich mir vor dem Pass noch alles angezogen was ich hatte. Wenigstens hatten wir heute keinen Regen. Auch der Nufenenpass lag in den Wolken, also wieder keine Aussicht.

Der BeweisNachdem wir wieder unten waren, ging die nächste Etappe über die Autobahn Richtung Lugano. Hier war es wieder so warm, dass der nächste Parkplatz angesteuert wurde und alles was an Klamotten nicht nötig war wieder im Koffer verschwand.

LuganoIn Lugano angekommen sind wir zwei mal an unserer Herberge vorbeigefahren. Das Zimmer ist top die Herberge auch. Lugano ist eine wunderschöne Stadt, die schon sehr viel italienisches Flair verströmt. Nachmittags fuhren wir noch mal Richtung Porzella und haben dort ein super italienisches Eis gegessen.  Bei dieser Gelegenheit schauten wir uns auch noch den Ort Gandria an.

Diese kleine und alte Stadt liegt direkt am Luganer See und ist seit 2004 ein Vorort von Lugano. Da hier Autos und natürlich auch Motorräder und erwünscht sind, haben wir oben an der Straße geparkt und sind dann durch die engen Gassen spaziert. Genau so stelle ich mir ein kleines italienisches Stätdchen vor.

Wassertaxiparkplatz Wassertaxiparkplatz Wassertaxiparkplatz

 

 

 

 

 

 

 

Ein Blick zurückAuf einer Bank, direkt neben dem Wassertaxiparkplatz haben wir dann noch die Sonne genossen. In einem kleinen Cafe bekamen wir gerade noch so zwei Plätze an einer engen Stelle zwischen Tresen und nächstem Tisch. Von hier aus hatte man einen herrlichen Blick über den Luganer See, was ich natürlich im Preis für den Kaffee und den Kuchen niederschlug. Was soll’s, das letzte Hemd hat keine Taschen.

Anschließend erkundeten wir noch ein wenig die Gegend und fuhren noch ein paar Serpentinen. Zum Abend ganz standesgemäß Pizza in einer kleinen Kneipe nahe der Herberge.

 

 

 

Montag, 28.07.2014

Gerade noch geschafftDas heutige Ziel war Imst in Österreich. Zuerst führte unsere Route nach Menaggio und dort, direkt am Comer See entlang, in den Norden. Leider hat Google bei der Kartendarstellung ein Problem, das ich nicht lösen konnte. Wir sind direkt über St. Moritz gefahren. Google jedoch weigert sich die Strecke so zu planen. Warum auch immer. Ich hoffe nur, dass mich meine Erinnerung nicht im Stich lässt, und wir tatsächlich keinen Umweg gemacht haben. 😉 Dem Regen sind wir jedenfalls gerade noch so entkommen.

Schöne Herberge

 

 

 

 

 

St. Moritz fand ich auch irgendwie überbewertet. Hatte ich mir anders vorgestellt. Nach ein paar weiteren Serpentinen kamen wir in Imst an und begaben uns auf die Suche nach dem Romedi Hof. Der war gar nicht so einfach zu finden. Nach einer halben Stunde Rumgegurke, war er dann an einer ganz anderen Stelle als vom Navi vermutet.

 

 

Außenansicht Alt aber super in Schuss

Die Herberge war insgesamt ein Volltreffer. Sehr gemütlich eingerichtet und schöne Zimmer. Direkt vor der Herberge, die in einem alten Bauernhof untergebracht ist stand noch eine hauseigene Kapelle. Nach einem kurzen Einkauf und ein wenig Geocachen, wurde dann am Abend bei einem Glas Wein noch eine Partie Schach gespielt. Da bin ich ja gnadenlos untergegangen.

 

Dienstag, 29.07.2014

Salzburg Panorama

LadenstraßeHeute stand Salzburg auf dem Plan. Nach einem guten Frühstück im Romedi-Hof fuhren wir bei durchwachsenen Wetter los.

Kurz nach 8:00 Uhr haben wir noch eine kurze Kaffeepause in der Nähe von Brixlegg gemacht. Das Wetter war immer noch besch…. Wenigstens kamen wir trocken in Salzburg an.

Hier hatten wir schon im Vorfeld über eine Hostel-App ein Zimmer vorgebucht. Das Zimmer war etwas von Stadtkern entfernt, in einem riesigen Hostel.

Klein und gemütlich hat uns besser gefallen, aber wir wollten eh nicht länger bleiben. Die Motorräder konnten wir im Fahradschuppen abstellen.

Salzburg ist eine schöne Stadt, die allerdings auch bei schlechtem Wetter viel zu voll ist. An jeder Ecke gibt es Mozartkugeln in allen Varianten.

Kaffe und Kuchen in einem Straßencafe mussten unbedingt noch sein. Abends wurde noch die nächste Etappe besprochen und festgelegt, das es nach Plzen geht.

 

 

Mittwoch, 30.07.2014

Plzen Panorama

Lecker

 

 

Nach einem kurzen aber leckeren Frühstück ging es wieder auf die Piste in Richtung Plzeñ.

Gleich in Salzburg haben wir noch 2 Ehrenrunden gedreht aber irgendwann haben wir auch hier heraus gefunden.

Hinter der Grenze wurde das Fahren entspannter und auch die Straßen waren besser, als wir das noch von unserem Abstecher in die Motorradhöhle Pekelny doly in Erinnerung hatten.

Auch hier hatten wir schon ein niedliches kleines Hotel vorgebucht (auch wieder die App), welches mitten in der Stadt lag. Ich glaube das heißt sogar Stadtpension.

Bei einem anschließenden Rundgang haben wir hier rege Bautätigkeit vorgefunden. Vieles war aber auch schon fertig und lässt einen Ausblick auf die Zukunft zu.

Zum Abend haben wir uns eine Kneipe gesucht, die hieß „Mansfeld“. Das Essen war sehr lecker und preiswert. Bier können die Tschechen immer noch richtig gut. 😉

 

Donnerstag, 31.07.2014

Zur den letzten beiden Tagen/Etappen gibts eigentlich nichts zu sagen. Über Dresden, mit Übernachtung bei Verwandten, fuhren wir dann ziemlich in der Mitte Ostdeutschlands wieder Richtung Norden.

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6 Kommentare

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  1. Heike Mett

    Moin Karsten oder lieber Grüessech,
    hätte ich das gewußt, dass Du in die Schweiz fährst, hättest Du einen kleinen Umweg machen können und Dir Deinen Kaffee für lau bei uns abholen können. (Nix für 5,00 CHF)
    Uns hat es seit einiger Zeit auch in die Schweiz verschlagen. Alles durch Zufall, aber es gefällt uns hier sehr gut und wir haben immer noch dieses Urlaubsgefühl. Ja, wir brauchen einfach nur rauszuschauen und sehen es ja. Es ist hier einfach nur schön. Wir wohnen hier zwischen Bern und Thun, nahe dem Berner Oberland. Wie geht es Dir da so im hohen Norden? Vielleicht meldest Du Dich ja mal, wenn Du willst.

    Liebe Grüße aus der Schweiz
    Heike Mett

    1. kazi

      Hallo ihr oder heißt es nicht Grüzi mitanand,

      was für eine Überraschung, dass du gerade meine Seite gefunden hast. Das ihr dort wohnt hätte ich wirklich mal früher wissen sollen. Wir waren auch bei einem Bekannten in Reinach im Aargau. Also ganz so schlimm war es mit den Kaffeekosten nicht. 😉 Uns geht es hier nach wie vor gut, Firma läuft immer noch (kaum zu glauben)! 😀 Rolands Garage und Auffahrt steht auch noch. 😉
      Was macht ihr denn noch so? Ich melde mich mich noch mal per Mail. Da können wir uns mal austauschen.

      Liebe Grüße Karsten

  2. Heike Mett

    Salü Karsten,
    Grüessech ist Berndeutsch und mitenand sagt man nur, wenn man mehrere Leute anspricht. Aber ich bin auch immer noch dabei, mich an die Sprache zu gewöhnen. Das Plattdeutsche kann ich besser verstehen.
    Die Idee mit der Mail ist gut – wegen dem Austauschen.

    Liebe Grüße Heike

  3. Doreen

    Da bin ich,

    das kleine Häschen ganz oben gefällt mir besonders.

    Vorschlag für deine Diät: Lass einfach den Kuchen weg! 😉

    Wünsche eine schöne Woche. Bis dann

    Doreen

  4. kazi

    Welches Häschen?????

    1. Doreen

      Tachjen,

      das kleine Häschen, welches du irgendwo in der freien Natur einfach fotografiert hast. Sieh dir deine Bilder einfach noch einmal an!!!!!!

      PS: Sorry für die verspätete Antwort. Habe nicht damit gerechnet, dass du darauf antwortest.

      Bis nächste Woche Dienstag. Wünsche dir ein schönes WE. Bis dann Doreen

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