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Norwegen 2013 – Womo-Tour-1

Freitag, 21.06.2013                                                                                   Seite 1       Seite 2

Das Heim für 4 Wochen

Das Heim für 4 Wochen

Dieses Jahr sollte es nach 5-jähriger Pause wieder einmal mit einem geliehenen Wohnmobil auf große Reise gehen. Lange vorher (09/2012) hatten wir uns schon für eins entschieden und es auch gleich gebucht. Der Vermieter war aus Kritzmow, bei Rostock und so musste ich auch erst mal bis dorthin fahren. Gegen 11 konnte ich das Auto abholen, das vom Vorgänger leichte Blessuren an der hinteren Stoßstange hatte, ansonsten aber top und ziemlich neu war.

Da ich noch mal ca. 180 km fahren musste, konnte das Einpacken erst so gegen 14:00 Uhr beginnen. Auf der Rückfahrt habe ich mich erst mal gleich blamiert, weil ich das Radio nicht anbekommen habe. Nachdem der ganze Hausrat und alles andere, was man so in einem gefühlten halben Jahr Urlaub benötigt, verstaut war, ging es 21:30 Uhr wie immer zuerst nach Sassnitz zur 3-Uhr Fähre.

 

Degernäs Camping

Degernäs Camping

Erstes Frühstück

Erstes Frühstück

Samstag, 22.06.13 (818 km)

Die Fähre kam auch pünktlich und so waren wir um 7 in Trelleborg. Diesmal fuhren wir aber nicht die Autobahn sondern zuerst die 108 in Richtung Norden. Einmal verfahren ist ja immer dabei, aber diesmal war es wenigstens nicht so weit. Das haben wir auch gleich für ein gemütliches Frühstück genutzt. Die erste Etappe wurde bis Degerfors durchgezogen und auf dem Campingplatz Degernäs fanden wir erst mal eine Bleibe für die Nacht. Schöner Platz (siehe Campingplätze). Leider war das Wetter zum Weinen (machte es ja auch), aber davon haben wir uns nicht die Laune verderben lassen. Die Draisinenfahrt haben wir dann auf Grund des Wetters auch nach hinten verschoben.

 

Sonntag, 23.06.13 (ca. 584 km)

Abfahrt im Regen

Abfahrt im Regen

Anfahrt Snibbens Camping

Anfahrt Snibbens Camping

9:30 Uhr war Abfahrt in Degerfors. Auch heute sollten die Kilometer fallen. Leider machte ich den Fehler, was aber erst im Nachhinein klar wurde und fuhr direkt auf die E4, da wir ja immer noch Kirkenes und den Weihnachtsmann (Rovaniemi) im Visier hatten. Diese E-Straße ist ja so was von hektisch, das geht gar nicht.

Unterwegs riefen wir noch schnell in Snibbens Camping an und reservierten einen Platz für uns. War auch notwendig, sonst hätten wir dumm dagestanden. Der ADAC-Campingführer macht es möglich. Glück für uns: Die Rezeptionsdame konnte deutsch. Wie ich später erfuhr, war ihr Vater Deutscher und so hat sie sehr gut gesprochen.

Der Campingplatz war gut und wir hatten sogar einen Platz direkt am Wasser. Auch das Wetter hatte ein Einsehen und bescherte einen Sonnenuntergang mit Sonne. Nach einem kurzen Erkundungsgang war der Tag gelaufen und nach einem Bierchen und einem Glas Wein haben wir süß und selig geschlafen.

 

Montag, 24.06.13 (594 km)

Vorsicht Rentiere

Vorsicht Rentiere

Ganz allein im Wald

Ganz allein im Wald

Weiter auf der E4 über Umea und Lovanger bis nach Pitea. Jetzt so kurz vor Lulea hatte ich dann so die Nase voll von dieser E4, dass wir gemeinsam beschlossen, Kirkenes fallen zu lassen und über die Inlandsvägen und Kiruna in Richtung Lofoten zu fahren.

Auf der 374 ging es wunderbar vorwärts. Obwohl nur eine einfache Straße ohne E, war sie ziemlich neu und nur aller halbe Stunde kam mal ein Auto von vorn. Überholt hat uns hier gar keiner, was aber nicht an unserer Geschwindigkeit gelegen hat. Nach Alvsbyn fuhren wir noch ein Stück auf der E45 bis Jokkmokk.

Ein bisschen außerhalb gab es lt. Campingführer den Skabram-Camping. Der Platz wird von Holländern geführt, die alles gut in Schuss haben und auch deutsch konnten. Zum Wandern hatten wir keine Lust mehr. Es waren auch ziemlich viel Plagegeister unterwegs, kleine in Form von Mücken und auch Große, was es uns verleidet hat.

 

Dienstag, 25.06.2013 (394 km)

Mondlandschaft

Mondlandschaft

Zeitig aufgestanden wurde auch heute und so waren wir 08:00 Uhr bereits in Jokkmokk zum Tanken (Dieselpreis ca. 1,65 €). Unser nächstes anvisiertes Ziel hieß Narvik. Die Strecke kannten wir noch aus dem Jahr 2010. Erstes Zwischenziel war Kiruna und der Ausblick war nicht unbedingt erheiternd. Genau in Richtung dieser schwarzen Wand mussten wir.

Schlechtes Wetter

Schlechtes Wetter

Unterwegs hatten wir noch einige Begegnungen der dritten Art. Rentiere liefen auf der Straße rum, als wäre es ein saftiger Weideplatz. Aber auch ein paar Mondlandschaften waren auf dieser Strecke zu bestaunen.

Über Kiruna fuhren wir weiter in die Dunkelheit und überquerten in strömendem Regen um 13:00 die Riksgränse. Wie immer rutschten wir ohne Kontrolle durch.

NAF Camping Narvik

NAF Camping Narvik

Ein großer Fehler war die Wahl des Campingplatzes. NAF-Camping Narvik kann man eigentlich keinem anbieten.

Zum Einen ist die Lage direkt an der Straße schon mal gewöhnungsbedürftig (mit Baustelle noch mehr), zum Anderen ist die Sauberkeit des Platzes bzw. der sanitären Anlagen eine Zumutung.

Nun waren wir schon mal hier und bei dem Regen, bzw. Gewitter, hatten wir auch keine Lust, noch weiter zu fahren. Also haben wir mit dem kostenintensiven und extra zu bezahlendem WLAN-Zugang geschaut, wie sich denn das Wetter so entwickelt. Der Bericht über selbiges sah nicht gerade rosig aus.

 

 

 Mittwoch und Donnerstag, 26.06.2013 und 27.06.2013 (230 km)

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Seltener Anblick

Zumindest schüttete es nicht mehr, als wir aufgestanden sind und auf der Fahrt zu den Lofoten (speziell nach Sandsletta) lugte auch schon mal ein blaues Fleckchen Himmel durch die sonst durchgehend graue Wolkenwand.

Von Narvik über die Lofotenbrücke fuhren wir die E10 runter und hatten gleich wieder eine Baustelle. Was dieses Jahr hier gebaut wurde, war extrem. Alle Nasenlang war eine Baustelle. Die letzten 10 km legten wir auf dem Fv 888 zurück und kamen gegen halb zwölf in Sandsletta an. Nach der obligatorischen Prüfung der Sanitäreinrichtungen, bekamen wir in der Rezeption einen kleinen Schock, denn die freundliche junge Dame meinte, wir seien bis jetzt die Einzigen, aber es werden 20 holländische Womos erwartet. Na herzlichen Glückwunsch. Dadurch bekamen wir aber wenigstens einen Platz direkt am Fjord.

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Erste Wanderung

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Das Objekt der Begierde

Nachdem wir uns häuslich eingerichtet hatten, brachen wir zu unserer ersten Wanderung auf. Wir haben mit was Leichtem begonnen. Es ging über die Straße und über Bauernland zum Simonodden-See. Endlich konnten wir wieder mal die norwegische Natur in vollen Zügen genießen. Der See ist zwar klein aber schön gelegen. Und beim Zurückschauen über den Fjord fiel mir ein Berg ins Auge, den ich schon 2010 anvisiert, aber nicht geschafft habe.

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Der „Weg“ zum Berg

Zurück auf dem Zeltplatz habe ich dann gleich die Rezeptionistin ausgequetscht, wie ich denn da am Besten hochkomme. Es gab zwei Möglichkeiten. Ein Kanu nehmen, über den Fjord paddeln und den steileren Aufstieg (streckenweise auf allen Vieren) nehmen, oder den längeren Weg entlang den Stromleitungen.

Ich entschied mich für den längeren Weg. Die beste Wahl war das auch nicht, denn es gab keinen Wanderweg. Also war querfeldein angesagt und der Weg wurde selbst gesucht. Der war derartig mit Moos und anderen niederen Pflanzen bewachsen, dass man bei jedem Schritt bis über die Knöchel einsank. Das war dann auch ganz schön anstrengend.

Zurück nahm ich dann den kürzeren Weg nach unten. Das war, wie sich herausstellte, eine Fehlentscheidung. Ergebnis war ein dicker, grün und blau anlaufender Knöchel. Eine genaue Beschreibung der Wanderung gibt es in der Abteilung Wanderungen. Die Aussicht oben hat aber für alle Mühen entschädigt.

 

Freitag, 28.06.2013 (270 km)

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Die NSA lässt grüßen?

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Dieser Berg wird auch noch bezwungen

Da das Wetter wieder schlechter wurde, packten wir unsere sieben Sachen und nahmen um 08:30 Uhr unsere nächste Etappe in Angriff. Zuerst war Loedingen auf dem Plan, um mit der Fähre nach Bognes überzusetzen. So spart man eine Menge Kilometer. Ganz billig war die Überfahrt aber nicht.

Kurz vor 10 Uhr an der Fähre angekommen, warteten wir noch eine kleine halbe Stunde und fuhren in den Schiffsbauch. Die Überfahrt sollte ca. 60 min dauern und kostete für Womo und 2 Erwachsene 527 NOK.

Grobe Richtung war erst einmal Fauske. An mehreren Seen und an einem Berg, der es mir schon seit Jahren angetan hat, vorbei ging die Fahrt. Den Krakmotinden habe ich aber schon jetzt fest in den Plan für das nächste Mal aufgenommen.

Letztlich fuhren wir mit einer kurzen Pause bis zum Strömhaug Camping, der kurz vor Fauske an einem Flüsschen gelegen war. Die Anlage war ok.

 

Samstag, 29.06.2013 (144 km)

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Eine Geisterstadt

Auch heute wurde zeitig aufgestanden und nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Fauske. Ich hatte wieder mal nicht bedacht, dass in Norwegen das Leben frühestens ab 9:00 Uhr losgeht und so waren wir definitiv zu zeitig dort. Es war wie in einer Geisterstadt. Kein Mensch auf der Straße, alles geschlossen. Jetzt hätte nur noch eine alte Zeitung gefehlt, die über die Straße geweht wird und die entsprechende Musik dazu.

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Auf dem Weg nach Fauske

So schlecht, wie man manchmal liest, ist Fauske aber nicht. Es ist zwar tatsächlich der Umsteigebahnhof für Reisende gen Norden, die hier von der Bahn auf den Bus umsteigen müssen, aber ansonsten ganz nett. Da allerdings nix los war, haben wir nur Geld geholt, beim Rema geparkt und einen kurzen Rundgang gemacht. Den Busbahnhof haben wir uns auch angesehen.

Unseren ursprünglichen Plan, Bodö anzufahren, ließen wir fallen. Wir hatten uns sagen lassen, die Stadt wäre auch nicht sehenswerter als Fauske.

Direkt hinter Fauske hatten wir auch eine automatische Mautstation. Und ich hab mich gewundert, warum alle links abbiegen und die schlechtere Straße fahren. Allerdings waren es nur 2,50 €.

Brücke über den Kjellingstraumen

Brücke über den Kjellingstraumen

Seltener Sandstrand

Seltener Sandstrand

Reipa Camping

Reipa Camping

Damit war die Bahn frei für den Rv 17, den schönsten Umweg in Norwegen. Der Riksveien 17 fängt ja kurz vor oder hinter Bodö, je nach Blickwinkel, an und schlängelt sich an der Küste entlang bis in südliche Gefilde. Den Saltstraumen haben wir diesmal übersprungen, hatten wir beim letzten Mal.

Erste Rast war dann auf dem Rastplatz Storvik. Hier ist einer der wenigen Sandstrände in Norwegen. Die Straße ist wirklich jede Reise wert und man könnte ständig anhalten und fotografieren.

Heute haben wir keine Lust noch weit zu fahren und beendeten die heutige Etappe schon kurz nach 12:00 Uhr auf dem Campingplatz Reipa.

 

Sonntag, 30.06.2013

... Gletscherzunge

…  mit Gletscherzunge

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Traumhafte Kulisse

Schon wieder sind wir zeitig (ca. 06:30) aufgestanden und haben die 64 km bis zur Fähre nach Agskaret Angriff genommen. Das Wetter war nicht gerade vielversprechend, aber hier ändert sich das ja auch schnell.

Fast immer am Wasser entlang, war uns leider der traumhafte Ausblick durch das miese Wetter versagt. Schön war es trotzdem. Halb neun waren wir an der Fähre in Furoy und halb zehn durften wir dann rauf fahren. Die Überfahrt dauerte nur eine Viertelstunde und so waren wir auf der anderen Seite damit beschäftigt, hinter den Anderen her zu rasen, um vielleicht noch die nächste Fähre zu kriegen. Das machen wir definitiv nicht noch mal.

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Warten, warten…

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Der Hai auf dem Berg

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Polarkreisüberquerung

Wir haben es zwar geschafft, aber die Fähre war voll und wir mussten auf die nächste warten. Von Jektvik fuhren wir dann eine Stunde lang nach Kilboghamn und überquerten so nebenbei den Polarkreis. Ab heute würde es also auch wieder dunkel werden. Auf dieser Fahrt habe ich mehrere Berge gesehen, die ich gern noch mal erklimmen würde.

In Mo i Rana hat uns der Zeltplatz nicht gefallen (lag neben einem Industriebetrieb), also fuhren wir weiter bis Yttervik. Der Betreiber gibt sich hier sehr viel Mühe und dementsprechend war auch der Platz in Schuss. Abends haben wir noch mit Bekannten telefoniert und uns für den nächsten Tag verabredet.

 

Montag, 01.07.2013 und Dienstag, 02.07.2013 (129 km)

Yttervik Camping

Yttervik Camping

Moholmen

Moholmen

Mo i Rana von oben

Mo i Rana von oben

Nach seiner Einladung haben wir unseren Bekannten auf einem Parkplatz in der Nähe der Polizeiwache in Mo i Rana getroffen. Wie immer sind wir erst einmal vorbeigefahren und haben den Platz auf der Rückfahrt entdeckt.

Nach kurzer Begrüßung und einem interessanten Rundgang durch Moholmen (Altstadt Mo i Rana) sind wir noch mit ihm aufs Mofjell gefahren und haben uns Mo i Rana von oben angeschaut. Von dieser exponierten Stelle konnte man auch ein Stück des Svartisen und den Högtuvbreen sehen. Da mein Fuß ein wenig gemurrt hat, fuhren wir wieder runter und gingen noch beim Rema einkaufen.

Am Nachmittag bekamen wir noch leckere selbst gebackene Blätterteigtaschen mit Blaubeeren, hmmm. In diesem Zusammenhang haben wir auch viel über den Fruchtgehalt norwegischer Marmeladen gelernt. 😉

Skicenter Mo i Rana

Skicenter Mo i Rana

Marmorschloss

Marmorschloss

Grönligrotte

Grönligrotte

Am nächsten Morgen waren wir, sehr zum Leidwesen unserer Gastgeber wieder früh auf den Beinen und haben geduscht und gefrühstückt. Da wir nicht genau wussten, ob wir noch mal zurückkommen, haben wir uns sicherheitshalber schon mal verabschiedet. Geplant war heute das Marmorschloss und eventuell der Svartisen.

Ein Stückchen aus Mo i Rana raus fing dann eine Schotterpiste an, die wir ca. 20 km fahren mussten. Am Ende war, wie nicht anders zu erwarten, ein Schotterparkplatz. Wanderschuhe an und los. Der Weg zum Marmorschloss war relativ einfach zu begehen und teilweise mit Holzstegen belegt. Einen Wegweiser gabs auch. Nach einer knappen Stunde waren wir am Ziel und kletterten ins Schloss hinein. Zurück auf demselben Weg kamen wir gegen Mittag wieder am Mobile an.

Langvatnet

Langvatnet

Wasser überall in der Höhle

Wasser überall in der Höhle

Nach kurzer aber reiflicher Überlegung wurde der Svartisen auf Eis gelegt und stattdessen die Grönligrotte angesteuert. Das schönste daran war der Weg. Wir haben es ohne Blessuren geschafft und wurden von einem jungen Mädchen durch die Grotte geführt. Der Reißer war es jetzt nicht. Wieder im Auto, haben wir beschlossen, doch noch mal nach Mo i Rana zurückzufahren und auf dem Wendehammer zu übernachten. Zum Abendessen wurden wir eingeladen zu Lachs und Röstis. War sehr lecker. Nach einem Gläschen Wein und vielen Gesprächen waren wir gegen 23:00 Uhr im Bett.

 

 

Mittwoch, 3.7.2013 (219 km)

Alstahaugkirke

Alstahaugkirke

Peter Dass Museum

Peter Dass Museum

Nach einem guten Frühstück fuhren wir weiter Richtung Torghattan. Zuerst mussten wir aber auf den RV 17 zurück. An einem schönen Parkplatz vorbei, den uns die Mo i kaner zur Übernachtung empfohlen hatten, war der erste längere Halt am Peter Dass Museum bzw. an der schönen Alstahaugkirke. Die stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist eine Augenweide. Zufälligerweise hatten sich, gerade als wir vor Ort waren, Einheimische eine Gesangsdarbietung bestellt. War in der Kirche wirklich schön, auch wenn wir kein Wort verstanden haben.

Zeltplatz Torghattan

Zeltplatz Torghattan

Bronnoysund

Bronnoysund

Zwischendrin hatten wir zwei Fährüberfahrten. Einmal von Nesna nach Levang und die zweite von Tjötta nach Forvik. Durch die schöne Stadt Sandnesjön fuhren wir über eine tolle Brücke bis zum Torghatten Camp. 280 NOK und damit der teuerste Platz waren rausgeschmissenes Geld. Der Untergrund kaum befahrbar, die sanitären Anlagen nicht sauber und ein Teil war noch Baustelle

 

 

Donnerstag, 04.07.2013 (349 km)

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Der Weg zum Black Hole

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Das große Loch

Nach dem Frühstück, zu dem es wie immer knusprige Brötchen gab (dank elektrischem Grill und vorgebackenen norwegischen Brötchen) verabschiedeten wir uns leichten Herzens vom Torghattan Camping und fuhren ein paar hundert Meter zum Parkplatz am Fuße des Wanderwegs.

Der Weg zum Torghattan begann gemütlich und ziemlich flach. Es wurde aber bald steiniger und vor allem steiler. Am Wegesrand waren ab und an ein paar Schilder zu entdecken, auf denen der stolze Smartphone-Besitzer Barcodes einscannen kann. Da mein Smartphone schon weg war, brauchten wir uns um dieses Detail keine Rübe zu machen. Endlich kam das große Loch in Sicht und zuerst führte der Weg eine Treppe hinunter.

Fährenfahrstuhl

Fährenfahrstuhl

Dann wieder ein bisschen bergauf und schon stand man auf der Seeseite des Lochs und konnte das Meer bewundern. Theoretisch kann man auch immer weiter gehen, bis man wieder unten ist, das war uns dann doch zu weit und so nahmen wir den gleichen Weg zurück.

Wir wollten heute noch ein gute Strecke machen und fuhren deshalb auf der E6 gen Süden. Der RV 17 war eh zu Ende. Unterwegs hatten wir sogar eine Fähre mit Fahrstuhl.

 

Freitag, 05.07.2013 (349 km)

 

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Statens Vegvesen

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Mal ganz vorn

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Gulberget Camping

Der neue Tag empfing uns mit Regen. Naja, was denn auch sonst? Um das Maß voll zu machen, war das Stats Vegvesen wieder voll im Einsatz. Vom Gulberget-Campingplatz fuhren wir in Richtung Trondheim. Da wir 2008 schon mal dort waren, wurde die Idee verworfen und Trondheim umgangen. Nach einem kurzen Tankstopp in … lautete der neue Marschbefehl Alesund.

Gegen Mittag wurde auch das Wetter wieder besser. Doch wir hatten uns zu früh gefreut. Glücklicherweise hielt es zumindest bis zur berühmten Brücke auf dem Atlanterhavsveien. Nach einem kurzen Halt und ein paar Fotos ging‘s weiter Richtung Alesund. Die Fähre von Molde nach Vestnes haben wir gerade so geschafft und mussten nicht warten. Die Fjellstova war zwar schön gelegen, aber der Platz war nicht so toll. Außerdem hat es hier mächtig gezogen. Ca. 30 km vor der Stadt haben wir einen schönen Zeltplatz gefunden, das Sölnorvika fritid Fjordcamp.

 

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